Die Andropause ist der allmähliche Rückgang des Testosterons, der bei Männern im Alter von 40–60 Jahren Symptome hervorrufen kann und manchmal als „männliche Wechseljahre“ bezeichnet wird. Häufige Symptome sind Müdigkeit, verringerte Muskelmasse, geringere Libido und eine schlechtere Konzentration. Anders als bei den weiblichen Wechseljahren verläuft der Rückgang allmählich und betrifft nicht alle Männer im gleichen Ausmaß – die Diagnose erfordert immer eine Blutuntersuchung, nicht nur das Symptombild.
Was passiert im Körper?
Die Testosteronwerte bei Männern sinken nach dem 30. Lebensjahr normalerweise um etwa 1–2 % pro Jahr. Für die meisten ist das nicht deutlich spürbar, doch bei manchen Männern fallen die Werte unter den normalen Referenzbereich und verursachen merkliche Symptome – dies wird in der medizinischen Literatur üblicherweise als Andropause oder „Late-onset-Hypogonadismus“ bezeichnet.
Häufige Symptome
- Verringerte Muskelmasse und erhöhter Fettanteil, besonders um die Taille
- Geringere Libido und in manchen Fällen erektile Dysfunktion
- Müdigkeit und schlechtere Erholung nach dem Training
- Gedrückte Grundstimmung, Reizbarkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten
- Schlechtere Schlafqualität
Die Symptome überschneiden sich mit mehreren anderen häufigen Erkrankungen bei Männern mittleren Alters, unter anderem Schilddrüsenproblemen, Depression und Schlafapnoe. Deshalb reichen Symptome allein niemals für eine Diagnose aus.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Die Diagnose erfordert eine Blutuntersuchung des Gesamt- und freien Testosterons, meist morgens und zu zwei getrennten Zeitpunkten entnommen, da die Werte im Tagesverlauf schwanken und natürlicherweise am Morgen am höchsten sind. Ein Arzt beurteilt, ob die Werte unter dem Referenzbereich liegen und ob das Symptombild dazu passt. Eine Selbstdiagnose auf Basis von Symptomen oder Online-Tests ist nicht zuverlässig.
Was kann getan werden?
Bei bestätigtem niedrigem Testosteron ist eine medizinische Behandlung (zum Beispiel eine Testosteronersatztherapie) eine Entscheidung, die der Arzt anhand von Blutwerten und Gesamtbild trifft. Bei normalen oder grenzwertig niedrigen Werten haben Lebensstilmaßnahmen die größte dokumentierte Unterstützung: ausreichend Schlaf, regelmäßiges Krafttraining, Gewichtskontrolle und Stressbewältigung. Einige pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel wie Tongkat Ali haben in klinischen Studien eine Normalisierung des Testosterons bei Männern mit grenzwertig niedrigen Werten gezeigt, und Ashwagandha kann indirekt helfen, indem es das Cortisol senkt. Lesen Sie die vollständige Übersicht im Leitfaden zum natürlichen Steigern des Testosterons.
Häufige Fragen (FAQ)
In welchem Alter beginnt die Andropause?
Symptome werden meist frühestens im Alter von etwa 40 Jahren bemerkt, doch der Rückgang des Testosterons verläuft bei den meisten Männern bereits ab dem 30. Lebensjahr allmählich.
Ist die Andropause dasselbe wie die Menopause bei Frauen?
Nicht ganz. Die weibliche Menopause bedeutet ein relativ schnelles und endgültiges Ende der Hormonproduktion der Eierstöcke, während die Andropause ein allmählicher Rückgang ist, der von Person zu Person stark variiert und nicht alle Männer im gleichen Ausmaß betrifft.
Kann die Andropause behandelt werden?
Bei bestätigtem Mangel kann ein Arzt eine Testosteronersatztherapie in Betracht ziehen. Bei normalen oder grenzwertig niedrigen Werten werden in erster Linie Lebensstilmaßnahmen empfohlen.
Reicht es, Symptome zu spüren, um eine Andropause zu haben?
Nein. Symptome wie Müdigkeit und Niedergeschlagenheit treten bei vielen anderen Erkrankungen auf. Eine Diagnose erfordert eine Blutuntersuchung beim Arzt.
Helfen Testo-Booster bei der Andropause?
Einige pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel können bei grenzwertig niedrigen Werten Unterstützung bieten, ersetzen aber keine medizinische Abklärung bei Verdacht auf einen Mangel. Sehen Sie sich das Sortiment in der Kollektion Testo-Booster an.
Zusammenfassung
Die Andropause ist ein realer, aber allmählicher Prozess, und Symptome allein reichen nicht für eine Diagnose – eine Blutuntersuchung beim Arzt ist notwendig. Bei bestätigt niedrigen Werten gibt es sowohl medizinische als auch natürliche Wege nach vorn, die im Leitfaden zum natürlichen Steigern des Testosterons ausführlicher beschrieben werden.